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Automotive IUI


Personalisierte Fahrerassistenz

Von tragbaren Computern und Handys sind wir heute gewohnt, dass sie unsere Präferenzen kennen und berücksichtigen, sowie sich je nach Situation angepasst und intelligent verhalten. Im Fahrzeug werden die Möglichkeiten zur Personalisierung bisher noch wenig genutzt, obwohl diese erheblich zur Effizienzsteigerung, zum Komfort, zur Unterstützung älterer oder eingeschränkter Benutzer oder sogar zur Fahrsicherheit beitragen können. Auch wird ein Auto im Gegensatz zum Mobiltelefon häufig von mehreren Personen genutzt (insb. bei Autovermietung oder Car Sharing), Mitfahrer eingeschlossen.

Einige Anwendungsszenarien für Personalisierung, an denen die Automotive IUI Gruppe arbeitet bzw. in der Vergangenheit gearbeitet hat, sind:

  • Ein ADAS-Hinderniswarnsystem, das Warnungen je nach kognitiver Belastung ausgibt
  • Ein benutzeradaptiver Parkplatzsuche-Assistent, der in Abhängigkeit von Benutzereigenschaften unterschiedliche Parkmöglichkeiten vorschlägt
  • Eine Version des SIM-td Systems für farbenblinde und sehbeeinträchtigte Benutzer

Zur Umsetzung der Personalisierung mittels adaptiver Systeme verfügen wir über zwei Schlüsselkomponenten:

  • eine situationsadaptive Dialogplattform (siehe multimodale Interaktion), mit der sich benutzer- und kontextadaptive Funktionen implementieren lassen
  • die Wissenskomponente KAPcom (Knowledge Management, Adaptation and Personalization Component), die strukturiertes Wissen und Sensordaten aus dem Fahrzeug aggregiert und Anwendungen – auch über Fahrzeuggrenzen hinweg – verfügbar macht. Dazu wird eine Referenzontologie (Automotive Ontology) genutzt, die in zahlreichen Projekten iterativ verbessert und erweitert wurde.